St. Martin 2013. Das erste Jahr, in dem ich beschloss die Laternen komplett selbst zu basteln. Und ich hatte Großes vor. So sollten es sogar nicht nur zwei Laternen für die Kinder werden, sondern weil ich so im Bastelfieber war, wurden es sogar drei. Aber von vorne:

Samuel war 3 Jahre alt. Ich entschied mich für ihn für eine „Timmy, das Schäfchen“-Laterne, weil sie einfach bezaubernd aussah. Bei Toggolino findet man eine Anleitung.
Mit einem Ballon, Tapetenkleber und Transparentfolie stellt man den Bauch her.
Der Kopf wird aus Tonkarton ausgeschnitte, die Arme und Beine werden wie eine Zieharmonika gefaltet und anschließend die Füßchen drangeklebt.

Milian war jetzt schon 5 Jahre alt und wollte etwas „Cooles“. In Marke Eigenbau und frei nach Schnauze entstand diese Batman-Laterne:

Völlig dem Bastelfieber erlegen, begeistert von der Luftballon-Methode und totaler Grüffelo-Fan kam die die großartige Idee alles miteinander zu verbinden. Ich sammelte wieder Anregungen im Internet und gestaltete dann diese Grüffelo-Laterne. 

„Wer ist dieses Wesen mit schrecklichen Klauen 
und schrecklichen Zähnen, um Tiere zu kauen? 
Mit knotigen Knien, einer grässlichen Tatze 
und vorn im Gesicht einer giftigen Warze, 
mit feurigen Augen, einer Zunge sooo lang 
und Stacheln am Rücken – da wird`s einem bang. 
O Schreck, o Graus, ich fürcht mich so,
es gibt ihn doch, den Grüffelo!

Materialien waren:

  • braunes Transparentpapier für den Kopf,
  • weißes Transparentpapier für die Zähne
  • grünes Transparentpapier für die Warze
  • rosafarbenes Transparentpapier für die Nase
  • orangefarbenes Transparentpapier für die Augen
  • brauner Tonkarton und hautfarbenes Papier für die Ohren
  • weißes Tonkarton für die Hörner
  • lila Tonkarton für die Stacheln am Rücken

Alles in Allem war der Grüffelo eine Heidenarbeit, die mich 3 Tage beschäftigt hat, aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen und hat auch viele andere Kinder beim Laterne laufen erfreut.